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Funktion: Vergebung

In den letzten beiden Tagen wurde ich wiederholt gefragt, was kann es bedeuten, dass es momentan so auffällig gehäuft „Aufklärer erwischt“. Erwischt, damit ist wohl gemeint, dass sie schwer erkranken (derzeit Gunnar Kaiser, Götz Wittneben). Werden sie womöglich energetisch angegriffen, stand die Frage im Raum? Ich glaube das Ganze ist vielschichtiger zu beantworten. Ich bestreite nicht, dass es Fremdeinflüsse, auch gezielte gibt, doch andererseits glaube ich auch, dass ein „Angriff“ nur dann Wirkung erzielen KANN, wenn ein entsprechendes Resonanzfeld vorhanden ist. Wenn das Energiefeld „löcherig“ ist, also geschwächt, wird eine Beeinflussung (welcher Art auch immer) schneller Wirkung zeigen. Das hat wohl schon fast ein jeder erfahren.


Gerade unsere s.g. Aufklärer, die in den vergangenen 3 Jahren irgendwie geradezu fast ungewollt auf das Spielfeld der Sichtbarkeit gepurzelt sind, hatten sicher einige Herausforderungen zu bestehen. Auch mussten/wollten sie sich STÄNDIG mit Themen befassen, die ein menschliches Energiefeld eher schwächen als stärken. Denn was soll geschehen, wenn sich jemand ständig mit Dramen und Kriegen befasst? Das muss sich irgendwo und irgendwann wiederspiegeln. So waren sie gewissenmaßen, teilweise dauerhaft traumatischen Beschallungen ausgesetzt. Dass sich das irgendwann äußern muss, wenn sie einem andauernden „Zuviel“ ausgesetzt waren, ist nicht verwunderlich. Bei dem Einen schneller, beim Anderen später oder sogar gar nicht, weil insgesamt stabiler und/oder getragener vom Umfeld.


Auch ist ein vorgezeichneter Lebenspfad eine weitere Möglichkeit, denn oft benötigen wir Menschlein heftige Einschnitte in unserem Leben, um zu beginnen zu erwachen. Ein Wissen darüber, was sich politisch, sozial oder sonst wie auf der Erde abspielt ist ja noch lange kein ErwachtSEIN. Und so ergibt sich aus solchen Schicksalen die Möglichkeit und die Herausforderung, sich der eigenen Lebensthemen bewusst zu werden und sich daran zu machen, diese zu bereinigen. Manchmal geschieht ein Erwachen sogar noch auf dem Sterbebett. Und wenn nicht, na dann gibt es ja noch weitere Leben, wo es dann weitergeht (nur zu dumm, dass das Vergessen immer dazwischen liegt).


Und zu guter Letzt sind wir zwar Körper die getrennt voneinander (bestenfalls miteinander) leben, doch unser Seelen-Wesen ist EIN Ganzes und wenn wir uns immer mehr auf diese Vorstellung ausrichten, können wir dies auch immer öfter wahrnehmen oder uns schneller daran erinnern, wenn es mal wieder ordentlich „menschelt“ im Umfeld. Von daher ist es vielleicht eine gute Idee, wenn wir uns vorstellen, dass jeder der uns begegnet – gleichgültig WIE wir ihn dabei empfinden – ein Aspekt von uns selbst ist. Eine Widerspiegelung unseres einen Ganzen. Und sehe ich da Dunkles, darf ich erkennen, dass auch dies in mir sein MUSS. Sehe ich Lichtes, wird mir das weniger schwer fallen.



Wie wäre es die Welt so zu betrachten, dass mein Gegenüber (jeder!!!) längst erleuchtet ist und nur ich noch nicht und dass diese Verkörperungen mir in MEINER Verkörperung helfen können mich zu entwickeln oder sogar meiner „eigenen“ Erleuchtung näher zu kommen? Mir fällt da glatt die Weihnachtsgeschichte ein. Um zur Ausgangsfrage zurück zu kommen: Sehe ich Krankheit und Verfall oder erkenne ich das Jesus-Geschenk?



Solange ich noch nicht JEDEM vergeben habe, so lange habe ich mir selbst nicht vergeben. Was wenn die Vergebung unsere einzige wahre Funktion ist hier auf Erden? Solange ich nicht in Jedem den Erleuchteten erkenne, so lange werde ich selbst nicht vollkommen (er)leuchten, sondern nur phasenweise. Und solange wir noch ein wenig menscheln wollen/müssen, so lange spielen wir das Spiel in der „Illusion des Universums“ mit, da es ja durchaus auch Spaß und Freude bereitet, doch ahnen wir vermutlich nicht, wie es sein KÖNNTE. Wir wissen was wir haben, doch Unbekanntes Terrain zu betreten, dazu braucht es ein wenig Mut, und viel Geduld und Hingabe. Diese Qualitäten wünsche ich mir/dir/uns, gemEINSam.

Herzlicht Arijana

am 31.03.2023

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