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Loslassen – mit „Ein Kurs in Wundern“

Gleichgültig wie weit wir uns entwickelt haben, gleichgültig wie reif wir sind oder uns fühlen, gleichgültig welche Wege und Umwege wir schon gegangen sind, gleichgültig wie viele Jahre wir uns schon auf dem „Weg des Erwachens“ befinden…

…es kann immer sein, dass uns traurige Schicksalsschläge, heftige Erfahrungen, bedrückende Erlebnisse, schwere Krankheiten ereilen. Es geht nicht darum, WAS wir erleben, sondern WIE wir damit umgehen, WIE wir es betrachten.

 

Es ging niemals darum, dass wir hier ein gemütliches, bequemes Leben haben, es geht immer um Entwicklung, um uns irgendwann letztlich wieder vollkommen von den illusionären Bildern, die wir selbst gemacht haben, zu lösen und die Matrix wieder zu verlassen. Deshalb können und sollten wir ALLES was wir erleben als Möglichkeit und Chance betrachten, unseren Rückweg in die Einheit zu begehen. Jedes Geschehnis ist FÜR UNS, selbst wenn es sich noch so krass und wie GEGEN MICH anfühlen mag. Wenn wir diese Sichtweise nicht nur bejahen, sondern auch verinnerlichen und nutzen, wird es leichter. Leichter wenn wir gedanklich SOFORT abgeben/loslassen was uns ereilt. Und das immer wieder sobald es auftaucht in unseren Gedanken. Denn es geht nicht nur (sogar in den wenigsten Fällen) um tatsächliche physische Erfahrungen als viel häufiger um die Dinge, die sich in unserem Kopf abspielen. Diese vielen meist unbewussten Gedankengeschichten die unseren Alltag bestimmen. Diese ziehen dann Entsprechendes in unser Leben.

 

Beginne deine Gedanken zu beobachten, dich dabei zu ertappen, WAS du gerade denkst und frage dich: Sind das die Gedanken, die mir dienen, die mir nützlich sind, die ich denken möchte“? Alles was du denkst, denkst du nicht allein. Wir sind energetische Wesen, nehmen auf und geben ab. Welche Gedanken möchtest du geben? Was glaubst du, was geschieht mit den Gedanken die du „versendest“? Sie erzielen Wirkung und wirken IMMER auf dich zurück. Nicht nur geistig, sondern sie werden manifest. „Und ewig grüßt das Murmeltier“. Diesen Film kann ich nur wärmstens empfehlen, immer mal wieder anzuschauen. Der Protagonist erkennt ganz allmählich dass er sich in einer Illusion befindet und beginnt durch kleine Denk-/Verhaltensänderungen auch die Rückwirkung auf ihn zu verändern. Du möchtest, dass sich „da draußen“ oder „dein Leben“ sich verändert? Dann beginne dich selbst zu verändern!  

 

Was macht es nun so schwer, unsere Gedanken zu verändern und wie kann es einfach(er) werden? Gedanken die wir nicht mehr denken wollen loslassen klingt ja ganz nett und hört sich recht einfach an. Doch wenn wir ehrlich sind, kehren wir sehr oft zu diesen – ach so vertrauten und scheinbar lieb gewonnenen Mustern – zurück und denken ähnlich weiter. Wie also können wir vorgehen, um diese Muster zu durchschreiten?

 

Der erste Schritt ist die Entscheidung, Gedanken überhaupt zu bemerken und zu erkennen, welche mir nicht mehr dienen. Diese Entscheidung kannst du ruhig manifest machen, indem du sie dir in der vollendeten Form notierst, sie wiederholst und dich immer wieder daran erinnerst.

 

Und wenn du dich dann in einer gedanklich unangenehmen Situation wiederfindest, lass sie los. Loslassen bedeutet, abgeben. Was bedeutet abgeben? Du bist bereit, die Führung nicht mehr deinem Ego zu überlassen, sprich nicht alles allein regeln zu wollen. Es gibt eine Kraft und Macht, die größer ist als das Ego, eine Führung, die schon immer da war und nur darauf wartet wieder angenommen zu werden. Seit ich dieser Führung – für mich ist es der Heilige Geist (HG) – mehr und mehr folge und vertraue, geht es zunehmend einfacher, da ich Ergebnisse erfahre und diese mich DRANBLEIBENLASSEN. Doch es braucht die tägliche Praxis, die ständige Anwendung, damit sich die Erfahrungen zeigen können. Und das werden sie bei tatsächlicher Praxis. Erst die Praxis, dann die Erfahrung.


Es gab eine Zeit – es war lange bevor „Ein Kurs in Wundern“ (EKIW) in meinen Alltag kam – da nutzte ich den Körper bei hartnäckigen Gedanken. Wenn ich etwas bemerkte, was ich loswerden wollte blieb ich auf der Stelle stehen und drehte mich ganz körperlich von diesem Gedanken weg. Das war schon eine gute Brücke für mich, doch noch wollte ICH/EGOn führen. Mit dem Abgeben an den HG geht es viel einfacher. Hier ein paar Sätze, die dafür genutzt können:

 

HG, bitte nimm du diese Gedanken, ich möchte so nicht mehr denken.

Zeige du mir wie ich denken soll.


HG, nimm meine Traurigkeit, ich weiß nicht woher sie kommt, ich brauche sie nicht mehr.


HG, ich fühle Schuld/Scham, dass ich so… über denke.

Bitte nimm diese Gedanken und nimm auch meine Schuld/Scham.


HG, ich fühle Angst, dass ich meine Arbeit verliere… bitte nimm du diese Angst.

Bitte schenke mir Vertrauen.


HG , ich möchte nicht urteilend über meinen Partner/Freund… denken.

Bitte nimm du diese Gedanken.


HG, ich spüre Angst, dass meinen Kindern etwas zustoßen könnte.

Bitte nimm du diese Gedanken und Ängste.


HG, ich fühle Ärger…

Usw…


Wenn du diese Übungen anwendest, wirst du - anfangs vielleicht nur kurze und kleine - friedliche Momente erfahren und zur Ruhe kommen. Diese werden sich ausdehnen. Jedesmal wenn diese Gedanken wieder auftauchen, gilt es wieder zu praktizieren. Auch wirst du oft IN Situationen in alte Gedankenfallen und Reaktionsmuster verfallen. Dann setze dich später hin und gehe den Tag durch und hole die Übungen nach und dann gib auch ab, falls du dich selbst verurteilst, dass du es "mal wieder nicht geschnallt hattest".


Anstelle des Heiligen Geistes kannst du auch andere Worte benutzen wie die Quelle, Gott, Höchstes Selbst, Jesus… Schau einfach was sich JETZT für dich stimmig anfühlt. Ich mochte bis vor 1,5 Jahren noch nicht den Begriff Gott oder HG verwenden und nutzte gern „Quelle“. Heute hab ich damit kein Thema mehr. Beim Begriff HG habe ich kein inneres Bild wie bei Gott oder Jesus, ich spüre jedoch eine geistige Verbindung.

 

Möchtest du in diese Praxis tiefer eintauchen und wirklich verstehen, dann möchte ich dir nochmals „Ein Kurs in Wundern“ empfehlen. Dort wirst du jeden Tag mit einer Lektion begleitet mit mal kürzeren, mal längeren Übungszeiten. Außerdem gibt es innerhalb des Kursbuches das „Textbuch“ und das „Handbuch für Lehrer“. Du kannst diesen Kurs vollkommen für dich praktizieren. Doch gibt es auch begleitende Podcast (ich nutze den täglichen Satsang von Gottfried Sumser) sowie Kursgruppen online und für direkten Kontakt auch in allen möglichen Städten.


Ich selbst bin froh, solch eine Kursgruppe für monatlichen Austausch nutzen zu können und spüre wir wir uns alle gegenseitig lehrend und lernend zugleich bereichern. Ich fühle große Dankbarkeit, dieses Werkzeug EKIW gefunden zu haben. Viele Lehren haben ähnliche Aussagen, doch diese zeigt einen für mich gangbaren Weg.



Buchempfehlungen zum Thema:

"Ein Kurs in Wundern" Helen Schucman /  William Thetford

"Die Illusion des Universums" Gary Renard

 


Sollte dir mein Beitrag gefallen, freue ich mich über das Anklicken des Herzchens.

Arijana am 11.06.2024

 

 

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