Meine Fahrt in die Innenstadt

May 18, 2018

 

Seit gefühlten Ewigkeiten (es könnten Monate sein) war ich gestern und heute mal wieder mit der S-Bahn unterwegs gewesen Richtung Stadt. Heut etwas zeitiger als gestern und so landete ich noch mitten im Berufsverkehr und stand zwischen vielen Anderen in der Bahn. Ich rückte mehr in die Mitte, um nicht zu sehr kuscheln zu müssen und bekam einen tollen Stehplatz an einer Stange, an die ich mich lehnen konnte.

 

Ich wohne ziemlich weit am Stadtrand und mit jeder Station füllte sich die Bahn mehr. Da ich gern beobachte, konnte ich mit jedem Einfahren in eine nächste Station die dort Wartenden sehen, wie sie bedient oder enttäuscht die sehr volle Bahn einfahren sahen. Ansonsten gab es in der Bahn kaum Blickkontakte – die Meisten hatten ihren Rettungsring (ähm Handy) in der Hand, wenige ein Buch.

 

Nach ca. drei Stationen begann ein Kleinkind zu weinen und es wurde immer mehr. Ohrstöpsel wurden kurz gelockert (vermutlich um das Geräusch zuordnen zu können) andere wurden aufgesetzt (vermutlich um die Geräusche zu übertönen). Als das Weinen immer stärker wurde vermehrten sich auch die genervten Gesichter. Ich konnte das Kind nicht sehen, da mindestens ein Türbereich und ein Sitzabteil zwischen uns lagen und die Fülle an Menschen keine Sicht zuließ.

 

Mir begann das Kind leid zu tun, weil es statt sich zu beruhigen immer stärker weinte. Und so schloss ich meine Augen, dehnte mein Feld aus, aktivierte meinen Lichtkörper und hielt diese Energie. Als kurz darauf das Kind noch stärker anfing zu schreien wollte ich kurz aufgeben, doch im selben Moment sagte etwas in mir MACH WEITER und so blieb ich dabei, angelehnt an meine stützende Säule und plötzlich spürte ich die enorme Ausdehnung, Glückseligkeit durchströmte mich und das Kind beruhigte sich schlagartig und DAUERHAFT. Sicherlich stand mir Freude und Glückseligkeit ins Gesicht gemalt und kurze Zeit später hörte ich dieses Kind plappern (ich würde sagen in Russisch).

 

Ich ging schon mit einer sehr hohen Energie morgens aus dem Haus, doch was ich nun in und um mich herum spürte, war wieder einmal einfach nur göttlich. Es kann so einfach sein und ich frage mich immer wieder:

 

WAS IST NOCH ALLES MÖGLICH?

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